Weihnachtswetter – Wie wird das Wetter an Weihnachten?

Das Wetter an Weihnachten 2015 war im gesamten Deutschland schneefrei und mild, im Südwesten wurden frühlingshafte 15 °C erreicht, wie wird es 2016?

+++ Update 23.12.2016 – Wechselhaft und teils stürmisch, nur im Bergland Schnee +++

An Heiligabend ist es in Deutschland meist stark bewölkt, ein Regenband überquert das Land von Nordwesten nach Südosten und erreicht am Abend den Alpenraum. Nachfolgend fließt etwas kältere Luft ein, so dass der Regen oberhalb von 800 m bis 1000 m in Schnee übergeht. Tagsüber bleibt es bei 3 °C bis 10 °C recht mild. Der Wind bläst im Norden stark bis stürmisch.

In der Heiligen Nacht ist es anfangs im Südwesten trocken, sonst fällt Niederschlag, teils in Schauerform, oberhalb von 800 m fällt Schnee.

Am 1. Weihnachtsfeiertag ist es wiederum stark bewölkt. Im ganzen Land regnet es zeitweise etwas. Es bläst ein starker bis stürmischer Wind, an der Küste und im höheren Bergland gibt es Sturmböen. Bei 5 °C bis 12 °C ist es mild.

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Am 2. Weihnachtsfeiertag zieht eine Kaltfront von Nordwesten bis zu den Alpen, nachfolgend wird es kälter, oberhalb von 500 m bis 800 m fällt dann wieder Schnee. Der Wind ist in der Nordhälfte erneut ein Thema, er bläst stark bis stürmisch, an den Küsten und im Bergland treten Sturmböen auf. Vor allem im Süden gibt es in der Nacht zu Dienstag bei Aufklaren Frost.

Wir wünschen allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest 🙂


Zur weiteren Einstimmung folgender Artikel über weiße Weihnachten

Weltweit, und nicht nur unter Christen, hat sich Weihnachten mittlerweile als Feier mit Freunden und im Familienkreis eingebürgert, als ein festlicher Höhepunkt des Jahres, mit Kerzen, geschmückten Lichterbäumen und Geschenken.

Doch nach wie vor träumen wir in Mittel- und Nordeuropa dabei von weißen, verschneiten Weihnachtstagen, einer wie mit Puderzucker überstäubten Landschaft, wo Pulverschnee im Sonnenlicht funkelt oder dicke weiße Flocken fallen. Warum aber spielt das winterliche Wetter eine so wichtige Rolle für unsere Weihnachtserwartungen?

Sicher ist: Es hängt mit unseren Kindheitserinnerungen zusammen und der Tradition, in der wir aufwuchsen. In nördlichen Ländern Europas leuchtet und wärmt das innere Licht, welches die Menschen durch Christus erfahren, eben am hellsten, wenn man dessen Geburtstagsfest in die dunkle und kalte Jahreszeit legt. So verbinden wir Weihnachten von Beginn an mit dem Erleben verschneiter Winterlandschaften. Gleichzeitig verzaubert die weiße Schneedecke die Landschaft und scheint alles Alltägliche oder Hässliche auszulöschen. Frieden senkt sich über uns bei ihrem Anblick. Wer diese Verzauberung als Kind erlebte, wird das nie vergessen.

Alte Weihnachtslieder wie ‚Es ist für uns eine Zeit angekommen‘, mit dem Refrain: ‚übers schneebedeckte Feld wandern wir …‘ zeugen davon. Daneben gibt es Lieder wie das berühmte englische Winterlied ‚Jingle Bells‘, in dem die Fahrt im Pferdeschlitten besungen wird, wobei sich reine Schneeromantik in die weihnachtliche Stimmung mischt. Dabei schwingt in den Winterliedern einen Hauch von Heiligkeit mit, etwa bei ‚Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit, du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit‘. Heute tragen zudem unzählige schöne Christmas Songs und Filme zu dem Kult um die weiße Weihnacht bei.

In allen Ländern der Welt wird Weihnachten gefeiert, allerdings nicht von allen Menschen. Durch Zuwanderer, christliche Missionen oder Kommerz und Feierlust hat das Weihnachtsfest auch in Japan und sogar in Korea Einzug gehalten. Aber nicht jeder kann auf eine weiße Weihnacht hoffen: So schwitzen die Leute in Australien und Neuseeland im Dezember bei hochsommerlichen Temperaturen, während wir uns in Deutschland winterlich warm anziehen. Da dort auf der anderen Erdhalbkugel jedoch viele aus nördlichen Ländern eingewanderte Familien leben, die mit Weihnachten winterliche Temperaturen verbinden, feiern einige von ihnen einfach ein zweites Weihnachten im Juni oder Juli – dann herrscht dort nämlich Winter!

Außer in den Hochgebirgen wie auf dem Kilimandscharo feiern die Menschen in Afrika schneelose Weihnachten. In China fällt Schnee ebenfalls meist nur in Gebirgslagen ab 3000 Meter. Auch die meisten Südamerikaner kennen keine weiße Weihnacht, sie lieben allerdings Winterdekorationen mit Kunstschnee. Echten Schnee gibt es dort zumindest in Gebirgen wie den Anden.
In Indien sind zwar nur 2 % der Bevölkerung Christen, aber Weihnachten gilt dort als offizieller Feiertag! Doch nur in Indiens Norden bzw. im Himalayagebiet können die Menschen mit Schnee rechnen.

Eine sichere weihnachtliche Schneegarantie gibt es in den unberechenbaren Zeiten des Klimawandels nur in Ländern um den Nordpol, beispielsweise in Grönland, Sibirien und Alaska. Auch in Kanada, in Teilen von Amerika, in Norwegen und Russland ist zu Weihnachten eine stabile Schneedecke zu erwarten. In Mitteleuropa, das wissen wir, kann es zu Weihnachten schneien – oder auch nicht!

Das detaillierte Winterwetter an Ihrem Ort
www.wetter-und-freizeit.com

 

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